{"id":4295,"date":"2023-07-27T06:00:00","date_gmt":"2023-07-27T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/bisnachher.ch\/?p=4295"},"modified":"2023-07-29T10:20:37","modified_gmt":"2023-07-29T10:20:37","slug":"zurueck-nach-kasachstan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bisnachher.ch\/?p=4295","title":{"rendered":"Zur\u00fcck nach Kasachstan"},"content":{"rendered":"\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8218;Ohne&nbsp;Grenzen&nbsp;kann es nichts geben, denn es ist begrenzt unser Leben.&#8216;<\/p>\n<cite> unbekannt<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir beeilen uns am Morgen um noch vor der Abfahrt frisches Quellwasser holen zu k\u00f6nnen und dann gleich an die n\u00e4chste Grenze zur\u00fcck nach Kasachstan zu kommen.<br>Heute sind heisse Temperaturen angesagt und als wir immer n\u00e4her an die Grenze der zwei L\u00e4nder kommen, sp\u00fcren wir sie auch deutlich im Auto.<br>Gut haben wir die gesamten Flaschen und Kanister nochmals mit eiskaltem Wasser gef\u00fcllt.<br>Unser provisorischer K\u00fchlschrank l\u00e4uft aber sicher schon am Limit. (eine Kartonschachtel mit kalten Flaschen drin und doppelt abgedeckt mit T\u00fcchern, darin ein Tupperwarensystem mit Zwischenk\u00fchlung durch Wasser, wie halt ein echter K\u00fchlschrank)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser letztes kirgisisches SOM Geld geben wir auf den Rappen an der Tankstelle aus und haben so keine &#8218;Altlasten&#8216;.<br>Nach zwei Stunden seit Abfahrt, erreichten wir dann die Grenzstelle und stellen uns geduldig an.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/192.168.178.135\/wp-content\/uploads\/wp-16902202427337022875681813592575-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4301\" srcset=\"https:\/\/bisnachher.ch\/wp-content\/uploads\/wp-16902202427337022875681813592575-768x1024.jpg 768w, https:\/\/bisnachher.ch\/wp-content\/uploads\/wp-16902202427337022875681813592575-225x300.jpg 225w, https:\/\/bisnachher.ch\/wp-content\/uploads\/wp-16902202427337022875681813592575-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/bisnachher.ch\/wp-content\/uploads\/wp-16902202427337022875681813592575-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/bisnachher.ch\/wp-content\/uploads\/wp-16902202427337022875681813592575-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Grenze 1, dreispurige Anstehschlange und wir sind noch gute 600 Meter vor dem Grenzgang<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir warten geduldig, decken das Auto mit der Plane und Shirts an den Fenster ab und trotzdem verlaufen wir ein Glace.<br>Neben uns: das Zollh\u00e4uschen f\u00fcr die Lastwagen. Dort frage ich nach, wie lange wir hier so etwa einrechnen m\u00fcssen.<br>Die Antwort: etwa so zwei Stunden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Okay, eine halbe haben wir schon geschafft. Dann wird sich sicher alles bald schnell aufl\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als es keine zwei Minuten an unserer Scheibe klopft, wurden wir gefragt, ob wir Hilfe ben\u00f6tigen. Er k\u00f6nne sie uns anbieten und uns innerhalb von 10 Minuten an den Grenzpunkt bringen. Kosten w\u00fcrde es lediglich 40&#8217;000 SOM, was 40 CHF entspricht.<br>Wir lehnen dankbar ab und erhalten die Antwort: Dann viel Spass bei 8 Stunden warten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Stunde sp\u00e4ter bewegten wir uns noch immer keinen einzigen Meter (abgesehen davon, dass ein Auto aus der Schlange ging) und wir entschieden uns trotz der schlechten Alternativen auch die Schlange zu verlassen.<br>In der bald folgenden Mittagshitze, keine Aussicht auf Besserung und so viele Lastwagen die weiter vor sich hin brummen&#8230;.nein danke.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Also machten wir uns auf einen 5 st\u00fcndigen Umweg zur weiter westlichen Grenze.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir erreichten nach einer guten Stunde eine Zahlstelle und wie wir uns erinnern, haben wir unser gesamtes Bargeld an der Tanke aufgebraucht.<br>Ihr k\u00f6nnt euch das vorstellen wie in Italien an den Mautstellen.<br>Hinter uns eine riesige Linie, alle hupen bereits ungeduldig und als wir dem Kassier unsere Karte hinhalten, m\u00f6chte er uns zwar via Google \u00dcbersetzter wahrscheinlich sagen, dass wir nicht mit Karte bezahlen k\u00f6nnen, da die Verbindung aber so schlecht ist, funktioniert dies nicht.<br>So \u00f6ffnet er, nachdem ihm wohl das Gehupe auch zu bl\u00f6d wurde, nach zehn Minuten ohne zu bezahlen die Schranke.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir fuhren einen Pass hoch, der nie mehr zu enden schien.<br>Oben regnete es und als wir nach einer weiteren Stunde den wahrscheinlichen Peak erreichten, stehen wir erneut in einer riesen Schlange.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/192.168.178.135\/wp-content\/uploads\/wp-16902202434174415838398782684841-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4299\" srcset=\"https:\/\/bisnachher.ch\/wp-content\/uploads\/wp-16902202434174415838398782684841-768x1024.jpg 768w, https:\/\/bisnachher.ch\/wp-content\/uploads\/wp-16902202434174415838398782684841-225x300.jpg 225w, https:\/\/bisnachher.ch\/wp-content\/uploads\/wp-16902202434174415838398782684841-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/bisnachher.ch\/wp-content\/uploads\/wp-16902202434174415838398782684841-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/bisnachher.ch\/wp-content\/uploads\/wp-16902202434174415838398782684841-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">immer sch\u00f6n alle Spuren belegen, sonst k\u00f6nnte ja noch jemand vordr\u00e4ngen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis wir verstehen was das Problem ist, sind schon gute 30 Minuten vorbei.<br>Wir stehen vor einem Tunnel und die Ambulanz rauschte irgendwann an uns vorbei.<br>Der Tunnel hat eine Vollsperrung und nach \u00fcber eineinhalb Stunden begann sich die Leute schnell in ihr Auto zu verziehen was f\u00fcr uns bedeutete: es geht wohl vorran. Auch wir konnten dann endlich mal fahren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/192.168.178.135\/wp-content\/uploads\/wp-16902202441933665396043113590671-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4300\" srcset=\"https:\/\/bisnachher.ch\/wp-content\/uploads\/wp-16902202441933665396043113590671-768x1024.jpg 768w, https:\/\/bisnachher.ch\/wp-content\/uploads\/wp-16902202441933665396043113590671-225x300.jpg 225w, https:\/\/bisnachher.ch\/wp-content\/uploads\/wp-16902202441933665396043113590671-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/bisnachher.ch\/wp-content\/uploads\/wp-16902202441933665396043113590671-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/bisnachher.ch\/wp-content\/uploads\/wp-16902202441933665396043113590671-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Schlange hinter uns war weitere Kilometer lang und die Einheimischen stellten sich queer, legten Steine auf den Weg um den anderen Automobilisten das Vordr\u00e4ngen zu erschweren.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Etwas was wir seit Tag ein unseres Roadtrips machen: Kaputte Autos z\u00e4hlen oder besser: Pannenautos z\u00e4hlen.<br>Am heutigen Ende des Tages war der Rekord geknackt und lag neu bei 36.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir fuhren immer weiter (Der Tunnel war also auch spektakul\u00e4r, weder eine sch\u00f6ne geteerte Strasse noch eine Ventilation. Da drin st\u00e4ubte es, ihr k\u00f6nnt es nicht glauben.) und erreichten sp\u00e4t am Abend endlich die andere Grenze.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Davor aber kamen wir ein zweites Mal mit der kirgisischen Polizei in Kontakt.<br>Ich habe auf der Br\u00fccke einen Traktor \u00fcberholt was nat\u00fcrlich strengstens verboten ist.<br>Und wie wir es gelesen hatten, stellten wir uns ganz dumm, ich entschuldigte mich streng \u00fcbertrieben und hoffte auf etwas Milderung der Strafe.<br>Der Polizist sprach kein Englisch und \u00fcbersetzte nur via Google \u00dcbersetzer. Seine Mine blieb finster bis er merkte, dass wir wirklich kein Russisch k\u00f6nnen.<br>Entsetzt fragte er ob wir Touristen seien und dies bejahten wir nat\u00fcrlich wahrheitsgem\u00e4ss.<br>Sofort \u00e4nderte sich die Stimmung, ein kurzer Blickaustausch zwischen ihm und seinem Polizistenkollegen und meinte dann &#8218;Foto (zeigte dann auf Marco und mich und ihn) no money&#8216;.<br>Ich verstand das so, dass wir gegen ein Foto keine Strafe bezahlen m\u00fcssen und genau so war es.<br>Nun hat irgendein kirgisischer Polizist ein Foto mit Marco und mir auf seinem Handyhintergrund und wir mussten daf\u00fcr keine Strafe bezahlen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun zum Grenzgang um etwa 19 Uhr:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/192.168.178.135\/wp-content\/uploads\/wp-16902202448771884134148633495665-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4298\" srcset=\"https:\/\/bisnachher.ch\/wp-content\/uploads\/wp-16902202448771884134148633495665-768x1024.jpg 768w, https:\/\/bisnachher.ch\/wp-content\/uploads\/wp-16902202448771884134148633495665-225x300.jpg 225w, https:\/\/bisnachher.ch\/wp-content\/uploads\/wp-16902202448771884134148633495665-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/bisnachher.ch\/wp-content\/uploads\/wp-16902202448771884134148633495665-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/bisnachher.ch\/wp-content\/uploads\/wp-16902202448771884134148633495665-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">die kirgisische Grenze ist wenigstens schon in Sichtweite<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch hier stellen wir uns in die Reihe, k\u00f6nnen aber alle 10-15 Minuten einen guten Rutsch nach vorne fahren und sind nach drei Durchg\u00e4ngen gut durch und k\u00f6nnen auch das Tor passieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Genau wie bei der Ausreise musste ich aussteigen und die Grenze zu Fuss passieren w\u00e4hrend Marco im Auto alleine weiter muss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was danach folgte, war mehr als strange und w\u00e4re viel zu viel um hier nieder zu schreiben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf alle F\u00e4lle war die Ausreise von Kirgisistan ziemlich schnell und ohne gr\u00f6ssere Probleme. Wie immer, werden unsere P\u00e4sse ziemlich lange angeschaut, wir halten stest die ganze Schlange auf und die Leute werden irgendwann ungeduldig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hingegen die kasachische Grenze war ein Ding f\u00fcr sich. W\u00e4hrend Marco alleine im Auto in irgendeine Schlange musste, wurde ich ziemlich barrsch zum Kontrollh\u00e4uschen verwiesen.<br>Darin waren schon viele Leute, vor allem Kasachen.<br>Ein etwa 40 j\u00e4hriger Mann starrte mich non stop an und sendete mir immer wieder Luftk\u00fcsschen.<br>Dazu heuerte er eine sehr junge Kasachin an, mir zu \u00fcbersetzten, dass er mich wundersch\u00f6n finden w\u00fcrde.<br>Immer mehr f\u00fchlte ich mich unwohl, aus der Schlange konnte ich aber auch nicht mehr, denn ein zur\u00fcck gibt es nicht.<br>Zum Gl\u00fcck kam wenig sp\u00e4ter eine kasachische Oma ins R\u00e4umchen und stellte sich auch in die Schlange. Sie lies erneut \u00fcber die j\u00fcngere Kasachin fragen, woher ich sei und wie ich heisse. Zudem wollte sie wissen, ob ich zu dieser Familie vor mir geh\u00f6re.<br>Als der Mann noch immer nicht aufh\u00f6rte zu starren und die Oma erfuhr, dass ich alleine hier bin, zog sie mich am Arm zu sich und wurde ziemlich b\u00f6se zum Herren. <br>Ab dann geh\u00f6rte ich in die Obhut der Oma und der Herr wurde ausgenockt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Beamtin war dann auch nicht sonderlich nett und h\u00e4tte mir die junge Kasachin nicht erkl\u00e4rt, dass wir auf das kleine Zettelchen unseren Namen und die Passnummer aufschreiben m\u00fcssen, h\u00e4tte ich den ganzen Zirkus nochmals machen  m\u00fcssen.<br>Dies wollte ich unbedingt Marco mitteilen, denn er hat sicherlich nicht genau so ein Gl\u00fcck wie ich und bekommt es gesagt.<br>Als ich also ein St\u00fcck zur\u00fcck zu Conne lief und Marco schon in Sichtweite sah, stellte sich mir ein Milit\u00e4rbeamte in den Weg und meinte &#8218;welcome to kasachstan but now bye bye. This way!&#8216; und schickte mich fort.<br>Ein anderer Milit\u00e4rbeamte folgte mir und fragte mich dann andauernt ob er mich nach Hause bringen soll, wie viel ich so m\u00f6chte und erst als ich ihm meinen Ring am Finger unter die Nase hielt und zu Conne und Marco zeigte und &#8218;husband&#8216; rief, lies er nach. (Muss ja glaubw\u00fcrdig wirken.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun wartete ich also hinter dem Gatter und sehe, wie genau dies passierte, was ich vorraus sah. Marco wurde n\u00e4mlich nicht informiert mit dem Zettelchen und musste das ganze Spiel doppelt durchlaufen. (So eine Session dauert ungef\u00e4hr 30 Minuten wenn nicht noch l\u00e4nger.)<br>Irgendwann wurde ich dann mal ungeduldig und fragte die 5 rauchenden Milit\u00e4rheinis am Gatter, wo Marco denn bliebe. (Sie wussten alle, dass wir zusammen geh\u00f6rten, schliesslich waren wir die einzigen offensichtlichen Ausl\u00e4nder.)<br>Er vertr\u00f6stete mich nur mit &#8217;soon soon&#8216; und schickte mich wieder weg.<br>Im Augenwinkel Marco der erneut das ganze Auto zur Schau stellen musste und jede Schublade, jeden Reisverschluss und jedes Utensil pr\u00e4sentieren musste.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um kurz vor 22.30 Uhr hatten wir es geschafft und waren beide total fertig.<br>Wir suchten nur noch schnell, schnell einen Schlafplatz und fuhren etwas aus der Stadt raus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mein Kopf dr\u00f6hnte, ich hielt die Augen geschlossen denn die Lichter waren wie Stiche in meinen Augen w\u00e4hrend Marco tapfer in der Dunkelheit den Weg fand um irgendwo im Nirgendwo unser Zelt aufzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurze Zeit sp\u00e4ter kochte sich Marco noch etwas kleines zu Essen, w\u00e4hrend ich bereits im Zelt lag.<br>In der Nacht folgte dann die Migr\u00e4neattacke im vollen Ausmass. Bis nach vier Uhr erbrach ich mich immer wieder, w\u00e4hrend wir eigentlich beide so m\u00fcde und durch waren und nur schlafen wollten. <br>Das war im Nachinein so eine Situation in welcher ich dachte, dass alleine reisen wohl nichts f\u00fcr mich gewesen w\u00e4re.<br>Alleine jemand in so einer Situation zu haben, der mir Wasser und Taschent\u00fccher bringt und einfach jemand der sich um einen sorgt da zu haben, bringt einen grossen Sicherheitsaspekt mit sich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir wollen zur\u00fcck nach Kasachstan. 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