{"id":1150,"date":"2022-12-01T08:54:00","date_gmt":"2022-12-01T08:54:00","guid":{"rendered":"https:\/\/bisnachher.ch\/?p=1150"},"modified":"2022-11-30T15:30:48","modified_gmt":"2022-11-30T15:30:48","slug":"christoffelberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bisnachher.ch\/?p=1150","title":{"rendered":"Christoffelberg"},"content":{"rendered":"\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8218;Vellech h\u00e4tte mer zersch en Chl\u00e4tterusbeldig oder zmindest e Kurs s\u00f6lle mache&#8216;<\/p>\n<cite>Marco Borer<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor ab: wir haben keine Bilder gemacht, da das Handy zu Hause blieb. Daf\u00fcr wartet ein (tolles) Video am Schluss auf euch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um 7:30 Uhr klingelte der Wecker und zackig hatten wir je ein Kaffee in der Hand und zogen uns an. Heute gehts in den Norden zum Christoffelnationalpark. <br>Dort m\u00f6chten wir den h\u00f6chsten Berg Curacaos besteigen. Ganze 375 H\u00f6henmeter warten auf uns, welche wohl in der Schweiz nicht unsere gr\u00f6sste H\u00fcrde darstellen w\u00fcrde. <br>Jedoch sieht das ganze anders aus bei absolut hoher Luftfeuchtigkeit und mindestens 30 Grad Aussentemperatur.<br>Daher gilt: ab 10 Uhr gibt es keinen Einlass mehr aufgrund der Hitzeschlaggefahr.<br>Und da wir mindestens eine Stunde bis dahin haben, galt es heute mal wieder etwas fr\u00fcher aufzustehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sandwich f\u00fcr unterwegs w\u00e4hrend dem Z\u00e4hneputzen zubereiten: yes, wir sind effizient.<br>Los ging es und eine knappe Stunde sp\u00e4ter standen wir auf dem Parkplatz des Christoffelnationalparks.<br>Als erstes mussten wir einen umf\u00e4nglichen Fragebogen ausf\u00fcllen und unterschreiben, dass wir auf eigene Gefahr den Berg besteigen. Das Gel\u00e4nde sei nicht sicher, die Temperaturen meist zu heiss f\u00fcr eine Besteigung und das sie keine Haftung \u00fcbernehmen. Zudem w\u00fcrde eine Suchaktion bei Verunfallung oder Absturz nicht vom Park unterst\u00fctzt werden und muss bei Bedarf selber organisiert werden. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur\u00fcck im Auto ging es 2 Kilometer in den Park rein um zu dem Parkfeld zu gelangen. Wir mussten einwenig warten, da ein Held die restliche Parkfl\u00e4che blockierte und die anderen Parkfelder bereits voll waren.<br>Nach 10 Minuten ergatterten wir dann ein Parkplatz sogar auf Teer, perfekt!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit einer 1,5 Liter Wasserflasche bepackt gings dann los. 375 H\u00f6henmeter liegen vor uns und laut den Rezessionen und Erfahrungsberichten der anderen soll man sich <strong>mindestens <\/strong>eine Stunde Zeit einrechnen f\u00fcr einen Weg. Zudem daure das runter gehen meist l\u00e4nger als das hoch wandern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Weg war zu Beginn wirklich idyllisch. Wir gehen auf einem sch\u00f6nen Weg, die Flora beeindruckt uns und die drei Bach\u00fcberqueerungen geben uns schon die ersten Kicks.<br>Wir hatten \u00fcbrigens bewusst keine Wanderschuhe an, was wir im Nachhinein bereuen.<br>Ab der letzten Bach\u00fcberqueerung wurde es dann schmaler. Wir gingen von nun an im Bachbeet welches teils sehr schmal und voller grosser Steine war. <br>Einmal lagen sogar ganze Kakteenst\u00e4mme darin.<br>Hier waren schon die ersten kleinen Kletterk\u00fcnste und Kreativit\u00e4t gefragt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach circa 20 Minuten ging es dann ans Eingemachte. Der Weg bestand nur noch aus Steinen und es musste aktiv geklettert werden.<br>Gef\u00fchlt ging es an einer Steinwand hoch und wir hatten beide richtig Spass. Ganz kurz kam dann noch ein Abschnitt an dem &#8217;normal&#8216; gewandert werden konnte. Im Hintergrund sah man schon eine atemberaubende Aussicht und wir drehten uns sicherlich zwei Mal um, bevor es weiter ging. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir stiessen auf die Kletterwand mit dem kleinen Plateau und dem Instagram-Hotspot. Einige Leute drehten hier auch wieder um und gingen nicht bis ganz nach oben und irgendwie verstanden wir das auch.<br>Wir bekamen auch glatt einen Vorgeschmack, wie es dann hier wieder runter geht: n\u00e4mlich mehrheitlich auf dem Po und sehr langsam. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach 45 Minuten kommen wir oben an. Ein Traum! Wir sehen die ganze Insel, wenn auch ein reisen Wolkenmeer die Aussicht einwenig tr\u00fcbt.<br>Die Gr\u00fcnfl\u00e4che der Insel ist gigantisch und wie es auf der einen Seite der Insel noch heller Himmel und auf der gegen\u00fcberliegenden bereits komplett grau sein kann, ist auch eindr\u00fccklich.<br>Wir klettern da einwenig auf dem Grat entlang, geniessen die Aussicht und merken relativ schnell, dass wir jetzt runter m\u00fcssen, um die sehr steile Kletterpassage noch einigermassen gut bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen, bevor der Regen die Steine komplett rutschig macht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Los ging es und schon fing es richtig heftig an zu regnen. Und oh Wunder: die Steine waren schon richtig nass und auch rutschig.<br>Wir helfen uns gegenseitig, da kein Halt besteht und wir uns nicht verletzten wollen.<br>Einem Herren aus Holland schauen wir zu, wie er springt, da er keinen Halt mehr hat und prompt st\u00fcrzte. Wir helfen ihm auf und fragen nach, ob er noch Hilfe brauche oder er sich verletzt hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weiter ging es: das Bachbeet welches wir vorher mehrheitlich trocken hoch gingen war nun gef\u00fcllt und ein richtiger schlammiger Wasserbach rinnte entlang.<br>Wir entschieden uns bewusst dagegen uns irgendwo unter eine Steinhaube zu stellen und den Regen abzuwarten, denn wir studierten den Wetterbericht vor der Abfahrt und laut diesem h\u00f6re es erst gegen den Abend wieder auf zu regnen.<br>Zudem sahen wir auch fortlaufend, dass das Bachbeet stetig voller wurde, da das Wasser von oben abfliesst. Also wird irgendwann nur noch ein gehen im Beet m\u00f6glich sein und links und rechts gar keine trockene Fl\u00e4che mehr existieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach \u00fcber einer Stunde war es vollbracht, wir waren zur\u00fcck am Auto und zogen als erstes unsere Shirts aus. Zum Gl\u00fcck hatten wir noch ein Badetuch im Auto und so fuhren wir nach Hause. Im Video ist noch ein kurzer Ausschnitt zu sehen, wie \u00fcberflutet die Strassen stets sind, wenn es regnet. Und glaubt uns: hier war es noch gem\u00e4chlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Tag plagte uns dezent ein kleiner Muskelkater in den Armen sowie den Oberschenkel und unser Gl\u00fccksgef\u00fchl war noch immer vorhanden.<br>Dieses Gef\u00fchl von erreichten Gipfel oder Wanderzielen erf\u00fcllt uns stets. Von diesen Gl\u00fccksgef\u00fchlen zerren wir ewigs lang und so denken wir heute auch noch oft an den Bright Angel Trail. Und nun haben wir einen Gipfel mehr: den Christoffelberg.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<div class=\"epyt-video-wrapper\"><iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_60578\"  width=\"800\" height=\"450\"  data-origwidth=\"800\" data-origheight=\"450\"  data-relstop=\"1\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/GmaCcD85YOg?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;modestbranding=0&#038;rel=0&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><\/div>\n<\/div><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir gehen mal wieder wandern. Oder wohl eher klettern?<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[7,14,5],"tags":[76,74,82,72,10,75,58,15,16,83],"class_list":["post-1150","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-reisen","category-tagebuch","category-weltreise","tag-abcinseln","tag-antillen","tag-christoffel","tag-curacao","tag-freiheit","tag-karibik","tag-nationalpark","tag-reisen","tag-tagebuch","tag-wandern"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bisnachher.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1150","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bisnachher.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bisnachher.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bisnachher.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bisnachher.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1150"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/bisnachher.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1150\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1152,"href":"https:\/\/bisnachher.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1150\/revisions\/1152"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bisnachher.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1150"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bisnachher.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1150"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bisnachher.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1150"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}